DIÖZESANVERBAND ERFURT e.V.

Themen im Monat Juli

Frauenpilgertag am 7. Juli 2021

Der Frauenpilgertag wurde von der kfd „St. Marien“ Niederorschel vorbereitet und durchgeführt. Wie schon im letzten Jahr ging es wieder zum Bahnhof Gernrode. Profan kann man denken, doch es ist ein besonderer Ort. Denn die Initiativen der Eigentümer des Bahnhofes, dazu gehört auch kfd-Frau Waltraud Döring, ist bemerkenswert. Dieser Bahnhof ist nicht zur Ruine verkommen, wie so viele der Bahnhöfe auf der Strecke Halle-Kassel, er wird bewirtschaftet mit viel Engagement. Der Standort liegt im Eichsfelder Kessel und somit in der Mitte von einigen kfd Orten. Als ersten Termin nach Corona-Hochzeiten haben sich mehr als 50 Frauen zu zwei verschiedenen Zeiten vor Ort eingefunden um zu pilgern.

Pilgern, Beten und Singen, Lobpreis und Dank, sowie unsere Bitten konnten wir an den Stationen vor Gott bringen. Der Bahnhof als Gasthaus, der Garten als Paradies, so konnten die Pilger sich stärken und ausruhen.

Wir Frauen aus dem Vorstand im Diözesanverband konnten unsere Projekte vorstellen und an die Frau bringen.

Projektvorstellung:

Das Projekt „Neue Frauenorte in der Kirche “ in den Ost-Diözesen ist Teil eines bundes-weiten innovativen kfd-Projektes. Es hat zum Ziel, „Orte“ für Frauen zu initiieren, die religiös auf der Suche sind. Das Kennenlernen einer christlichen Spiritualität, aus der das Leben gestaltet werden kann, und das Erleben einer Gemeinschaft von Frauen bieten den Rahmen für neue Entwicklungen. Dabei werden die Lebensumstände insbesondere junger Frauen – die vielfältigen Herausforderungen verschiedener Lebensentwürfe, die säkularisierte Lebenswelt und neue Formen der sozialen Kommunikation und Interaktion berücksichtigt.

Im Rahmen des Projektes werden ehrenamtlich arbeitende kfd-Mitglieder in den ostdeutschen Diözesen dabei unterstützt, Interessentinnen für entsprechende Gruppen bzw. Netzwerke zu finden. Dieses Projekt wird in enger Kooperation mit dem kfd-Bundesverband und dem kfd-Netzwerk Ost (kfd-Diözesanverbände Berlin, Dresden-Meißen, Erfurt, Görlitz und Magdeburg) realisiert und durch das Bonifatiuswerk der Deutschen Katholiken e. V. gefördert.

Im Rahmen des Projektes werden ehrenamtlich arbeitende kfd-Mitglieder in den ostdeutschen Diözesen dabei unterstützt, Interessentinnen für entsprechende Gruppen bzw. Netzwerke zu finden.

Wo sind bei uns Frauenorte in der Kirche? Was ist zu tun?

Wir benennen mögliche Frauenorte: Kerbscher Berg, Frauentanzgruppe, Alten- und Seniorenheim…

Spontan wurde dieser Pilgerort, der Bahnhof von Gernrode, von unserer Vorsitzenden, Lioba Artmann, zum „Frauenort der kfd im Bistum Erfurt“ erklärt.

Wir kfd Frauen stimmen diesem Projekt zu.


„öko+fair“ vor Ort - Die Sorge für das gemeinsame Haus der Erde – Auftaktveranstaltung im Bistum Erfurt

 Eine Aufgabe für uns!

Wir als Verband sind angesprochen über die Bewahrung der Schöpfung und die nächsten Generationen Gedanken zu machen und aktiv zu werden. Es geht darum, den ökologischen Fußabdruck zu verringern und sich für eine faire und ökologische Beschaffung einzusetzen.

Die zentrale Auftaktveranstaltung des Projekts „öko+fair vor Ort“ war am Freitag, den 25.06.2021, auf dem Hülfensberg. Die Veranstaltung umfasste die Projektvorstellung sowie einen gemeinsamen Schöpfungsgottesdienst mit Bischof Neymeyr.

Ein gemeinsames Projekt von Seelsorgeamt, Katholikenrat, Bildungswerk, Verbänden, Fair-Handels-Beratung Thüringen/ Weltladen-Dachverband e.V. und BDKJ Thüringen.

Den ökumenischen Tag der Schöpfung, den wir seit einigen Jahren immer am ersten Dienstag im September auf dem Kerbscher Berg in Dingelstädt mit einer Wortgottesfeier begehen, war bisher ein öffentlicher Schritt, sich diesem Thema zu nähern.

Dabei sind wir nicht allein. Mit der Teilnahme am Projekt öko+fair vor Ort ist eine Begleitung und fachliche Beratung verbunden.

Wir stehen in der Pflicht, der zunehmenden Bedrohung von Umwelt, Klima und Artenreichtum etwas entgegenzusetzen, wenn wir unseren Kindern und den nächsten Generationen nicht jetzt schon die Lebensgrundlage entziehen wollen.

Wir kfd Frauen, die als Haus- Familien- und Wirtschafts-Frauen sich der Erhaltung unserer Schöpfung verpflichtet sehen und tag-täglich ihren Beitrag leisten, mit den natürlichen Ressourcen sorgsam umzugehen, ist es eine Selbstverständlichkeit dieses Projekt im Bistum mitzutragen.

Dabei wollen wir bei unseren Veranstaltungen auf Plastik verzichten und Müll vermeiden, regionale Produkte verwenden. Dies heißt, im Vorfeld alles zu bedenken um die richtigen Schritte zu tun, auch bei Wallfahrten.

Bericht Edith Wilhelm

 

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